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Jugendcamp mit Kanufahrt im Juli 2019 vom HV Bornhagen/Hanstein e.V.

Unser diesjähriges Jugendcamp auf Burg Hanstein stand ganz unter dem Zeichen der Sonne. Am Freitagabend trafen sich die Jungen Familien zum Zeltaufbau auf der Burg. Natürlich haben wir auch einen Bogenschießstand zum Üben eingerichtet und eine sichere Feuerstelle für die Zubereitung der Speisen im Kessel. Nach dem gemeinsamen Frühstück am Samstag packten wir unsere Versorgungstaschen schon sehr früh um uns rechtzeitig an der Bootsanlegestelle in Eschwege einzufinden. Dann beförderte uns ein Transfer nach Treffurt. Dort bekamen wir eine genaue Einweisung zur Beachtung der Regeln und verschiedene Tipps zur Handhabung des Schlauchbootes für verschiedene Wasserstände auf der Werra. Von den zwei Gruppen die wir bildeten wählten wir jeweils einen Steuermann und dann ging es los. Nicht nur die Kinder hatten viel Spaß und gute Gespräche sondern auch die Erwachsenen. Besondere Tiere konnten wir bestaunen am Ufer und den einen oder anderen Wettstreit ausrichten. Ganz besonders schön war auch der alte Hafen in Wanfried an dem wir eine Rast machten und vieles anschauen konnten. Eine gute Erfahrung war es auf jeden Fall auch wenn die Bedingungen nicht die besten waren. Aber das weckt den Teamgeist. Am Abend wurde gekocht, gespielt und es gab auch noch eine Nachtwanderung. Ein guter Ausklang mit Blick auf das nächste Jahr.
Barbara und Siegfried Bode

 
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Nach dem erfolgreichen Burgfest 2019 waren auch die Filmabende ein großer Erfolg für Spaß und Erlebnis auf Burgruine Hanstein, der von vielen fleißigen Helfern gut organisiert wurde. Auch dafür der herzliche Dank an alle Beteiligten...



Die Arbeitsgruppe Mittelalter berichtet



Mittelalter ohne Mikroplastik

In diesem Winter haben sich Mitglieder der Eichsfelder Ritterschaft und des Heimatvereins Hanstein Bornhagen e.V. regelmäßig zu handwerklicher Arbeit getroffen. Die Idee war, wenn schon das Mittelalter auf Burg Hanstein gelebt wird, dass das möglichst authentisch sein soll. Schwammspültücher zum Abwischen der Holztische und Wäscheklammern aus Kunststoff, um Geschirrtücher im Ritterlager zu befestigen, benötigten eine Alternative.
In Zeiten um die Diskussion von Mikroplastik ging es darum, Alternativen zu entwickeln, die wie im Mittelalter die Natur nicht belasten. Außerdem konnte man sich im Mittelalter keine Verschwendung leisten. Putz- und Spültücher wurden aus abgetragener Kleidung bis in dieses Jahrhundert hinein verwendet. Im Mittelalter wurden dann die kaputten Spültücher an den Lumpensammler verkauft, der diese an den Papiermacher veräußerte. Extra für die Reinigung angefertigte Tücher sind eine Erfindung der Neuzeit.
So kamen die Damen der Arbeitsgruppe auf die Idee, aus reinen Naturmaterialien Spültücher zu stricken. Die Haltbarkeit gewährleistet wie vor Jahrhunderten das außerordentlich haltbare und belastbare Leinen. Da das Garn recht dünn ist, wird ca. eine Stunde pro Exemplar benötigt. Ein schöner Holzknopf macht das Spülen fast zu einer Freude.
Im Selbstexperiment wurde dann berichtet, dass Tücher mit Leinen auch für die Körperreinigung verwendet werden können, denn die feste Leinenfaser regt die Durchblutung an. Viele Male können die Tücher in der Waschmaschine mitgewaschen werden. So kann der moderne Mensch in der Rückbesinnung auf das Altertum durchaus Erkenntnisse in die moderne Lebensweise übernehmen. Übrigens können die Spültücher gegen eine Spende am Belthanefest (1.Mai) auf Burg Hanstein oder am ersten Augustwochenende zum Burgfest erworben werden.
Mit einem Augenzwinkern berichten alle Beteiligten: beim Stricken kann man herrlich „spinnen“.
Eigentlich war die handwerkliche Arbeit als reines Winterprojekt gedacht, doch der Spass in gemeinsamer Runde führt dazu, dass sich weitere Projekte in der Umsetzung befinden; Wäscheklammerbeutel mit Holzklammern, Pilgertaschen aus Leinen, Knöpfe aus Hirschhorn udm.

Silvia Rinke

Am 23. März trafen sich zahlreiche Mitglieder des Heimatvereines zur Exkursion auf Burg Scharfenstein. Wie im Arbeitsplan vorgesehen und durch Martin Röhrig bestens organisiert, erlebten wir spannende Stunden im alten und seit 2006 neu renovierten Gemäuer der Kernburg des Scharfensteines. Durch den Pächter des Scharfensteines und Betreiber der Whiskywelt Burg Scharfenstein GmbH, Herrn Bernd Ebrecht, wurden wir in die Geheimnisse der Whiskyproduktion und Lagerung eingeweiht. Natürlich gabe es für die Erwachsenen auch eine Kostprobe und Information zum richtigen Genuss des edlen Getränks. Daran anschließend führte und Dr. G. Leukefeldt durch die Geschichte der Burg und der komplizierten Rekonstruktion der vergangenen Jahre. Unser Weg führte uns dann nach Bornhagen, wo es eine Führung durch das Wurstmuseum des Klausenhofes gab. Die nach dem Mittag vorgesehene Wanderung unter Führung von Jürgen Beckmann, um den Burgfrieden wurde auf einen späteren Termin verschoben. So ging ein erlebnisreicher Tag zuende. Dank nochmals an alle Teilnehmer und den Organisator Martin Röhrig.
Fotos bitte in der Rubrik in der linken Bildleiste


Am 16. März fand die Jahreshauptversammlung der Mitglieder des Heimatvereines Hanstein/Bornhagen im Klausenhof statt. Alle Mitglieder wurden entsprechend unserer Satzung am 28.02. eingeladen und 31 stimmberechtigte Mitglieder waren der Einladung gefolgt. 3 neue Anwärter auf die Vereinsmitgliedschaft in unserer Bogengruppe verfolgten die Veranstaltung als Gäste. Dem gemeinsamen Abendessen folgte der Versammlungsteil. Nach einem Rückblick auf das turbulente Jahr 2018, angeregter Diskussion und Blick auf die zu erledigenden Aufgaben und vorzubereitenden Höhepunkte saßen die Mitglieder noch lange beisammen.

Wie angekündigt erfolgte am 10. März die Übergabe des in 600 Stunden als Seminarfacharbeit angefertigte Burgmodell an den Heimatverein Hanstein/Bornhagen. Höhepunkt war ein Vortrag der Schüler des Dingelstedter Gymnasiums Florian Michel, Aghiad Khertabeel und Erik Aschenbach, in dem sie die ca. 50 Zuhörer in fesselnder Art und Weise durch die Geschichte der Burg Hanstein geführt haben.
Nach dem gut einstündigen Vortrag und der mit mehrfachen Beifall der Zuhörer, den anerkennenden Worten der Vertreterin des Gymnasiums und dem Dank der 2. Vorsitzenden des Heimatvereines endete die Zusammenkunft bei Kaffee und Kuchen, sowie Bratwurst am Kamin im Rittersaal der Burg.
Der Kuchen wurde von den Eltern der "Eichsfelder Jugend", die dem Heimatverein angehören, gebacken und gespendet. Das Burgmodell wird dauerhaft in der Burg verbleiben.
Die Bilder der Veranstaltung sind unter der Rubrik "Fotos" anzuschauen.

 
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