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 Aktuelles - Archiv

 Jahreshauptversammlung und Wahl des Vorstandes 2014
 Die Exkursionen des Heimatvereines zu Burgen und Schlössern seit 1991
 Hilfe zur Verschönerung der Hansteinregion
 Exkursion nach Ilsenburg am 08.02.2011
 Jahreshauptversammlung vom 19.03.2011
 Exkursion zur Sumpfburg Oebisfelde und nach Tangermünde am 8.10.2011
 26. - 27.11.2011 Krippenausstellung im Rittersaal sowie Marktstände auf der Burg Hanstein und Weihna
 Weihnachtsfeier 04.12.2011 im Klausenhof
 Exkursion zum Oberschloss Kranichfeld am 03.03.2012
 Jahreshauptversammlung vom 24.03.2012
 Exkursion zur Saalburg mit Stopp im Hessenpark am 13.10.2012
 Krippenausstellung und Weihnachtsmarkt am 01. u. 02.12.2012
 Weihnachtsfeier 08.12.2012
 Exkursion des Heimatvereines zur Burg Greifenstein in Bad Blankenburg
 Jahreshauptversammlung März 2013
 Burgfest 2013
 Exkursion nach Naumburg November 2013
 Weihnachtsfeier 2013
 Exkursionsbericht Burg Straussberg 2014
 Exkursionsbericht Vereinsfahrt zur Marksburg im Oktober 2014
 Lesermeinung zum Burgkonzept
  Burgbegehung mit Frau Dr. Löffler
 Fingerspitzengefühl und keine Angst vor Arbeit - November 2015
 Exkursion zur Burg Ludwigstein
 Arbeitseinsatz vom 25.6.2016 zur Vorbereitung des mittelalterlichen Burgfestes
 




 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 













 

 

 

 

Exkursion zur Burg Ludwigstein

Liebe Mitglieder; zu Eurer Kenntnisnahme

Exkursion des Heimatvereins Hanstein-Bornhagen e.V.
Die erste Exkursion des Bornhagener Vereins in diesem Jahr führte mal nicht in die Ferne, sondern „nur“ in Sichtweite des Hansteins: zu der Jugendburg Ludwigstein im Altkreis Witzenhausen.
Eingeladen wurde zu einer Fußwanderung, beginnend um die 9te Stunde am 21ten Februar vom Parkplatz unterhalb der Burg Hanstein. Das Wetter am selbigen Tage war nicht ganz so optimal, die Luftfeuchtigkeit betrug etwa 95%, aber die zur Fußwanderung erschienenen Mitglieder des Heimatvereins freuten sich merklich auf die bevorstehende Wanderung. Unser Wanderführer begrüßte uns am historischen Ort, genannt der „Eckstieg“, und wies auf den „Hansteiner Burgfrieden“ hin. Ein Rechtsbezirk in dem sich schon im späten Mittelalter und der frühen Neuzeit gehalten wurde. Man schrieb das Jahr 1526: …. nachzulesen bei Levin Freiherr von Wintzingeroda- Knorr "Die Wüstungen des Eichsfeldes".
Weiter ging es über die Orte „der Bienenhof“, „am Teich“, über die Thüringisch-Hessische Grenze immer die Burg Hanstein und das Ziel: die Burg Ludwigstein – im Blick. Alte Begebenheiten und Sagen erhoben sich vor den geistigen Augen der Wanderer. Vielleicht kennt Ihr sie ja auch? - die Geschichte von den sechs schwarzen Männern und dem Sarg um die mitternächtliche Stunde. Es wird berichtet, dass dieser Weg vom Werratal hochführend von den Salzschmugglern in grauer Vorzeit benutzt wurde. Wir liefen über Stock und Stein. Frühlingsblüher, erste Schneeglöckchen säumten den Weg. Begeisterte Ausrufe: „So sah ich den Hanstein noch nie“ als man den Hanstein rechter Hand im Regennebel und erstem Sonnenschein erblickte, lassen erahnen, welch schöner Burg sich der Heimatverein verschrieben hat. Wir erreichten das Dörfchen Werleshausen, einstmals zum Kreise Heiligenstadt gehörend, überquerten die Werra auf schwankender Brücke und erklammen auf steilem Wege im Schweiße unseres Angesichts den Burgberg des Ludwigsteins. Hier erreichten wir nun voller Freude auch die unsrigen, die den etwas bequemeren Weg gewählt hatten und sich von den eisernen Rossen tragen ließen.
Mehrere Jahrhunderte existierten diese beiden Burgen nebeneinander, mal mit, mal ohne Berührungspunkte. Auf einer kurzweiligen Führung lernten die Mitglieder des Heimatvereins die Geschichte, die Architektur sowie die einstige und heutige Nutzung des Ludwigstein´s kennen. Heute beinhaltet die Burg die freie Burgherberge, das Archiv der Jugendbewegung, verschiedene Gedenkstätten, Jugendbildung- sowie Begegnung. Der „steinerne Raum“ erinnert mit seiner bedrückenden Atmosphäre an die Gefallenen aus der Jugendbewegung in den letzten beiden Weltkriegen. An hochmittelalterlicher Struktur sind der Bergfried mit Verlies, Kellergewölbe, Aborterker sowie einige Kamine ab etwa dem 16ten Jahrhundert zu besichtigen. Die Burgherberge lockt mit günstigen Preisen, ist zudem mit Hallenbad und Sauna für eine Burg absolut luxuriös ausgestattet. Am Wochenende kann man auch zu Kaffee und Kuchen, sowie Imbiss einkehren. Nach einer Stärkung aus der Burgküche erfolgte die Vorstellung des Archivs der deutschen Jugendbewegung. Nun, die Eichsfelder Mitglieder des Heimatvereins hatten ihre Schulbildung in der ehemaligen DDR. Dass es eine Jugendbewegung gab, sofern sie nicht kommunistisch geprägt war, wurde komplett unter den Tisch gekehrt. Begriffe wie Wandervogel, Pfadfinder waren bestenfalls aus der Literatur bekannt. Im Archiv der Burg kann man sich über die Geschichte, Formen und Ziele der Jugendbewegung informieren. Manchmal gibt es öffentliche Termine. Informationen unter: www.burgludwigstein.de Herberge, Zeltplatz, Archiv sind in den letzten Jahren kontinuierlich gewachsen. Die Burg Ludwigstein ist mit seinen 180 Betten und Zeltplatz der größte Beherbergungsanbieter im Werra-Meißner-Kreis. Ein Dankeschön vom Verein an die Burgführer, die Gastronomie, sowie den Organisatoren und allen Teilnehmern.
Zum gemütlichen Abschluss kehrten wir noch alle in die Heimatstube der Burg Hanstein ein zu Kaffee und Kuchen.

Volker Pölzing, Manuela Röhrig – Vorstand HV


mit herzlichen Grüßen von der romantischen Burgruine Hanstein mit wunderbaren Blick ins Werratal 
 
www.plottfox.net